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Wie weit ist es wohl von Lampferding nach Hawaii? Oder nach Peking? Auf einem Wegweiser in einem Lampferdinger Vorgarten kann man die genaue Kilometerzahl ablesen. Aufgestellt hat ihn ein Weltenbummler, dem das Gegenstück dazu in Australien auffiel und er sich dachte, daß so etwas auch in sein oberbayerisches Heimatdorf passen würde. Immer wieder bleiben Autofahrer davor stehen, um das seltene selbstgebaute "Verkehrszeichen" zu bewundern und zu fotografieren. Auch vorbeifahrende Radfahrer schreien sich des öfteren zu: "Fahr ma no noch Kairo, san ja blos no 3800 Kilomedda!"
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Beim Wirt in Lampferding kann man von so manchen alten Dingen und Begebenheiten hören. Dazu gehört ein schon fast vergessener Kinderreim, der wohl aus der Zeit vor dem II. Weltkrieg stammt. Er zählt die Anwesen im Dorf der Reihe nach auf:
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Beim Oachdna stehns boid auf, beim Moasda hans glei drauf. Beim Bicha hams neie Bladn, de mua da Huaba glei dadabn. Da Wimma is da Gloggnschmieba, da Kritzeda is da Gloggnverdirba. Beim Schuasda hams a haouche Lam, da Lehrer is da Kindastecker, des wui da Kirma gar ned glam. Da Freinga is da Sterngucka, da Wirt is da Kalendareißer, da Schmied is da Brotzeitmacha. Beim Hofna hams a haouche Gred, wenn Dirn aufesteht, das erms Hemad vieregeht. Da Lockna is da Feisteimacha, da Heisla is da Leidauslacha, da Pfarrer is da Predigtmacha. |

Ortsname als Familienname
- Johann Lampferdinger, Autor, 1678
- M. G. Lampferdinger, Kupferstecher, 1760, Nürnberg.
Motorsport
- Gregor Kandlbinder, Speedwayfahrer, 2008
- Heinz Bethke, Oldtimer-Mechaniker und -Rennfahrer, 2011, Nachruf (ext.), Nachruf (ext.)

Hier eine kleine Reihen von Bräuchen unserer Gegend, die nur noch zum Teil gepflegt werden:
Oklopfa, Gungln, Hochzeitsbaum-Aufstellen, Weisertweckenfahren, Kirtahutschn, Petersfeuer, ...

Unserer Bayerischer Dialekt hat viele verschiedene regionale Färbungen. So gibt es auch Ausdrücke, die wahrscheinlich nur hier verwendet wurden oder werden:
anouchd (irgendwo), Scherm (Rückwand der Tenne), ...
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