Die ehemalige
Schule

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Die Anfänge   

Die Anfänge des Lampferdinger Schulwesens liegen im Dunkeln. Als erster Hinweis eines Schulbetriebes kann ein Bericht in einem Mirakelbuch des Wallfahrtsortes Weihenlinden gelten. Er stammt aus dem Jahr 1730:

"Thomas Aettenberger, Schulhalter zu Lampferding, als er 4 Jahr alt ware, kunte noch kein Wort reden; Deßwegen gienge sein Mutter, um Hülff allhier zu suchen, mit ihme anhero Kirchfahrten, ... fangte der Knab noch den selben Tag an zu reden. ...".

Ein Schulhalter unterrichtet in seiner Wohnung im Lesen und Schreiben, oder er erteilt während der Vakanz bei einer Schulstelle den Unterricht. Die Schulhalter, die in irgendeinem Raum ihres Hauses unterrichteten, wurden von den Eltern mit einem "Schulgeld" bedacht.



Das Gebäude   

© Sammlung Brummbauer         
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Schule und Kirche 1903 ehem. Schule und Kirche 2007


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Kirche und Schule 1957 Kirche und ehem. Schule 2007


Die Schüler   

(In Bearbeitung)
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Klasse mit Lehrer Georg Zellermayr, ca. 1936


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Klasse mit Lehrerin, ca. 1937


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Klasse "4" 1981 im Winter


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Klasse "4" 1981 im Schulzimmer


Die Lehrer   

(In Bearbeitung)

Aus dem alten Gemeindebuch ist zu erfahren, welche Lehrer von Beginn an im Jahr 1877 bis 1947 an der Schule arbeiteten:

• Als erster Lehrer an der neuerrichteten Schule zu Lampferding wirkte vom 03. Oktober 1877 bis zu seiner Pesionierung am 01. November 1881 Lehrer Kurmeier.
• Sein Nachfolger war Georg Uhl, welcher am 01. Februar 1882 seinen Dienst antrat und am 01. November 1889 nach Erlbach, Bezirksamt Altötting, versetzt wurde.
• Vom 01. November 1889 bis 31. Dezember 1889 war Hilfslehrer Franz Geiger aus Emmering als Verweser an der Schule Lampferding aufgestellt.
• Am 01. Januar 1890 wurde Hilfslehrer Stadlmeier von Schönberg als Aushilfslehrer angestellt. Er wirkte bis 14. Februar 1894, worauf Hilflehrer Andreas Kenermüller von Emmering als Verweser für die Schule Lampferding aufgestellt wurde.
• Anton Schindler aus Bez. Mosbach
• Joh. Sysmaier, Hilfslehrer aus Emmering
• Jos. Röhmer, Hilfslehrer aus Emmering
• Otto Leitner, Anbey
• Anton Bandwieder aus Germerheim, 14.Oktober 1903 bis 01. Januar 1904
• Georg Höger in Lengdorf Bez, Erding, 01. Januar 1904
• Peter Streidl aus Schwindkirchen, 01. Oktober 1904
• Fritz Schram aus Egmatting, 3 Wochen Aushilfslehrer im Oktober 1904
• Lehrer Höpen von Pfaffenhofen/Ilm. 01. Mai 1906
• Lehrer Dickl von Aibling, 01. Oktober 1906
• Lehrer Egenberger von Schwaben, 01. November 1906
• Frl. Maria Strobl, Schulverweserin von Altenerding zur Aushilfe, 20. September 1917 bis 12. Juni 1918, weil Herr Lehrer Egenberger am 01.09.1917 zum Herresdienst mußte
• Paul Boristätt, Hilfslehrer von Egglkofen zur Aushilfe, vom 12. Juni 1918 bis 15. Dezember 1918, an diesem Tage kehrte Herr Lehrer Egenberger wieder zurück und übernahm die Schule Lampferding
• Am 30. Oktober 1926 kam nach 20-jähriger Wirksamkeit in Schule, Kirche und Gemeinde Herr Hauptlehrer Egenberger von Lampferding nach Schwabering. Am 27. Oktober wurde ihm daher im Huberschen Gasthaus zu Lampferding von seiner dankbaren Gemeinde ein herrlicher Abschied bereitet.
• Am 31. Oktober 1926 übernahm die Schule in Lampferding Hr. Aushilfslehrer Josef Kadspieler von Schwabering
• Am 01. Dezember 1926 übernahm die Schule Lampferding Hr. Hauptlehrer Georg Gruber von Wall bei Oberaudorf als ständiger Lehrer
• Am 01. November 1933 kam Herr Hauptlehrer Georg Gruber nach 6 Jahren und 11 Monaten nach Vaterstetten. Am 30. Oktober wurde im Huberschen Gasthaus der Abschied gefeiert.
• Als Aushilfe kam Herr August Mayerhofer aus Haar bei München bis zur Wiederbesetzung.
• Am 01. Februar 1934 wurde die hiesige Schule wieder besetzt durch Herrn Lehrer Georg Zellermayr aus Eiting bei Erding. Er wurde hier am 08. Februar 1934 getraut. Am 01. August 1936 wurde er nach Moosburg berufen.
• Seit 01. November 1933 erteilt die Näherin Hilde Hartmann aus Dettendorf, als nebenamtliche, nichtvorgebildete Handarbeitslehrerin den Mädchen Unterricht in den Handarbeiten
• Am 27. April 1936 wird mit Schuljahrsbeginn 1936/37 eine neue Lehrstelle errichtet. Als erste Lehrerin an dieser neuen Lehrstelle wirkt Anna Vogl aus Rosenheim
• Am 01. November 1936 kommt Franz Nägele von Osterzhausen zu uns als Lehrer. Nägele ist im Krieg 1939/45 als Soldat eingerückt. Am 01. Juli 1947 dann zieht er nach Aßling. Neben ihm und während seiner Einberufung allein, wirkt seit 1936 an der Schule Annemarie Neumayr. Sie erkrankt und verlässt den Ort 1945.
• Ihre Vertretung hat vom 11. Januar 1944 an Maria Angerer aus Rott.
• Im Oktober 1945 muß Maria Lippert die Schule führen. Lehrer sind wegen der angeordneten "Entnazifizierung" nicht zu bekommen
• Erst am 01. November 1946 erhält die Schule mit Josef Schnörch, einen aus Groß-Glockersdorf im Kreis Troppau, Tschechoslowakei, gebürtiger Mann, wieder einen Lehrer.
• Dazu kommt am 27. Januar 1947 aus Finsing Irmgard Michalke.
• 1941 werden der Schule von der Firma "Vereinigte Schulmöbelfabriken" in München 10 "Rettigbänke" geliefert. Eine Bank kostet 42 RM.
• Seit 1946 ist an der Schule die von der amerikanischen Besatzungsmacht befohlene und belieferte Schulspeisung eingeführt.

Das Ende   

(In Bearbeitung)





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