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Neuigkeiten


26.06.2026

Lang ersehntes Projekt in Lampferding gestartet

Besondere Deckengemälde in Marienkirche werden jetzt renoviert

Vor 88 Jahren wurde die letzte Innenraum-Renovierung der Lampferdinger Pfarrkirche durchgeführt. Seit dem nagt der Zahn der Zeit unaufhörlich am und im Gebäude. Die Kirchenverwaltung hat jetzt gleich drei Maßnahmen angestoßen, um in der Marienkirche zukünftig wieder würdige Gottesdienste abhalten zu können.
Das erste dieser Projekte wurde vor kurzem abgeschlossen und betraf die Erneuerung der Alarmanlage. Die Elektrik wird demnächst in Angriff genommen, um die Sicherheit und Zukunftsfähigkeit der Installation zu gewährleisten. Das sichtbarste der drei Projekte ist jedoch vor Kurzem angelaufen. Es werden von einer Fachfirma die 223 Jahre alten Deckengemälde, die die Muttergottes thematisieren, restauriert und gereinigt und von Pilzbefall befreit. Als ersten Schritt hat dabei Restaurator Peter Siebert aus Stephanskirchen die vorhandenen Risse im Gewölbe im Auge. "Erst muss man die Risse außen dünn verschließen, dann kann man durch exakte Löcher dort kleine Schläuche einsetzen und die Risse in der Tiefe nachhaltig mit Spezialmörtel verpressen," so der Experte. Von einer Raupen-Arbeitsbühne aus kann Siebert fast jede Stelle im Lampferdinger Kirchengewölbe erreichen. Nur hinter dem Hochaltar muss ein Gerüst aufgestellt werden. Hier arbeitet dann ein Kollege an den Schadstellen.
Die farbigen Fresken schuf der Tiroler Maler Carl Selb im Jahr 1803 und verteilte sie über die gesamte Gewölbefläche. Sie zeigen im Chor die Gottesmutter Maria als Beschützerin und im Schiff bei ihrer Himmelfahrt. Außerdem sind noch Darstellungen der Verkündigung, der Heimsuchung und der vielen verschiedenen Bezeichnungen Marias an der Decke angebracht. Peter Siebert zeigt sich erstaunt über diese Werke: "Es verwundert doch sehr, dass ausgerechnet 1803, als andere Kirchen und viele kirchliche Gebäude abgebrochen oder privatisiert wurden, hier die Kirche mit so qualitätsvollen Gemälden ausgestattet wurde."
Lange gerungen wurde um die Finanzierung der Arbeiten an den Deckenmalereien. Da diese doch eine gewisse künstlerische und regionale Bedeutung und hohe Qualität aufweisen, hat sich das Ordinariat dazu bereiterklärt, die Restaurierungsarbeiten an den Deckengemälden zu übernehmen. Die Beseitigung der Risse muss aber von der hiesigen Kirchengemeinde übernommen werden. Die Anteile sind ziemlich genau 50:50, war vom Kirchenpfleger Peter Ester zu erfahren.
Für die Zukunft regt Restaurator Siebert an, für einen besseren Luftaustausch an der Kirchendecke zu sorgen, da sich am kalten Gewölbe leichter Feuchtigkeit aus der Raumluft niederschlagen kann und somit ein Pilzbefall begünstigt wird. "Vielleicht reicht es ja aus, mit den Fenstern eine Querbelüftung des Kirchenschiffes zu ermöglichen. Wenn nicht, sollte man überlegen, mit einem Ventilator für einen leichten Luftstrom zu sorgen, denn aus unbekanntem Grund, fehlen hier die sonst üblichen Entlüftungslöcher an den höchsten Stellen," so Peter Siebert.

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Fast jede Stelle an der Decke des Kirchenschiffes kann der Restaurator mit der Arbeitsbühne erreichen. Somit ist ein aufwendiges und teures Gerüst nicht notwendig.
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Große Risse zwischen Decke und Wand, so wie hier über einem Fenster, werden vor der Verpressung fein säuberlich ausgekratzt und vorbereitet.
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Peter Siebert beseitigt auch feinste Spalten im Putz mit größter Akribie.


10.06.2026

Ein Tag für den Feuerwehrnachwuchs

Viele Besucher beim ersten Lampferdinger Kinder- und Jugendtag

Zu ihrem ersten Kinder- und Jugendtag hat jetzt die Lampferdinger Feuerwehr alle Interessierten eingeladen. Fröhlich mit Spiel und Spaß informierten sich an die 100 Besucher im und um das Feuerwehrhaus über die hiesige Hilfsorganisation.
"Wir wollen mit diesem Tag unser Ehrenamt zeigen, die sozialen Kontakte mit der Feuerwehr stärken und natürlich für Nachwuchs werben. Wir hatten in den letzten Jahren immer wieder geburtenschwache Jahrgänge in unserem Einzugsbereich und möchten gerne wieder eine Jugendfeuerwehrgruppe gründen", betonten die Chefs der Floriansjünger, Kommandant Christoph Huber und Vereinsvorstand Michael Spiegel einstimmig. Dass in letzter Zeit "nichts mehr zusammenging" mit einer Jugendfeuerwehr in Lampferding hat wohl nichts mit fehlendem Interesse oder geringer Verbundenheit der Bevölkerung mit ihrer Wehr zu tun. An den 56 Aktiven Mitgliedern und an den immer hohen Besucherzahlen bei den Veranstaltungen des Vereins kann man die starke Bindung der Lampferdinger, Dettendorfer und Eisenbartlinger zu "Ihrer" Feuerwehr erkennen. Trotzdem entschloss sich die Vorstandschaft jetzt zu einer Kontaktveranstaltung für ihr Ehrenamt. Wie Christoph Huber erklärte, "wären sechs neue Leute für eine Gruppe optimal. Ab 14 Jahren kann man bei uns mitmachen und eine Jugendgruppe gründen. Interessierte können sich gerne jederzeit bei uns melden. Wir würden uns freuen, wenn unsere Präsentation Früchte trägt und die Nachwuchsarbeit Erfolg hat."

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Jugendwart Josef Huber hatte alle Hände voll zu tun, um die Fragen der Kinder und Eltern zu beantworten und zu zeigen, dass es hier nicht immer nur ernst zu geht.

Bei optimalem Wetter konnten die jungen Gäste einiges erfahren und ausprobieren, was mit der Feuerwehr zusammenhängt. Mit der Kübelspritze versuchten viele Kinder Flaschen umzuspritzen oder in ein kleines Loch zu treffen. Andere machten derweil ein Quiz zur Lampferdinger Feuerwehr und erkundeten dabei das Feuerwehrhaus und das Tragkraftspritzenfahrzeug. Ein paar knifflige Fragen waren etwa, wie viele Reserveschläuche sich im Feuerwehrhaus befinden, wie viele Sitzplätze das Einsatzfahrzeug hat oder wie die Notrufnummer lautet. Wer eine Pause brauchte, konnte sich mit Würstl stärken, die Feuerwehr-Hüpfburg erklimmen oder einfach mit großen Legosteinen spielen. Die etwas mutigeren unter den Kindern bauten einen Getränkekisten-Turm, so hoch es ging.

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Als einen Höhepunkt des Kinder- und Jugendtages konnten alle eine Fettbrand-Demonstration auf dem Vorplatz erleben. Die beiden Kommandanten Christoph Huber und Pankraz Stelzer zeigten in eindrucksvoller Weise, was passiert, wenn man eine brennende Pfanne fälschlicher Weise mit Wasser löscht. Dabei schoss eine haushohe Stichflamme in den Himmel. "Am besten löscht man hier, in dem man einen Deckel drauflegt oder mit einer Löschdecke", erklärte Huber den Anwesenden.
Auch der Jugendwart der Lampferdinger Wehr hatte natürlich an diesem Tag alle Hände voll zu tun mit der Betreuung der kleinen Gäste: "Ich freue mich, dass der Tag so gut angenommen wird und dass auch so viele Eltern hier sind. Nicht nur aus Lampferding. Diese Veranstaltung könnte man in den nächsten Jahren ruhig wiederholen", so Josef Huber. Zum Abschluss gab es noch Rundfahrten für die Kleinen mit dem Feuerwehrauto.

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Nicht nur die Jugendlichen sondern auch viele Kinder trauten sich zu, einen hohen Turm zu errichten, bis er umfiel...
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Ein riesiger Feuerball schoss in den Himmel als nur ein kleines Glas Wasser hinein gekippt wurde. Wie es da in der eigenen Küche aussehen würde, konnten sich die zahlreichen Zuschauer in Lampferding selbst ausmalen.
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An jeder Station waren Helfer der Feuerwehr im Einsatz. Thomas Huber unterstützt die kleinen "Löschmeister" beim Zielen auf das "brennende Feuerwehrhaus".
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Einmal am Steuer eines Feuerwehrautos sein - hier ging der Traum in Erfüllung.


07.06.2026

1. REPAIR CAFE erfolgreich gestartet

Aktion der Nachbarschaftshilfe fand guten Zuspruch

Erstmals fand jetzt in Lampferding ein Repair-Cafe statt. Veranstalter war die Nachbarschaftshilfe Tuntenhausen. Unterstützt wurde diese Aktion vom Pfarrgemeinderat der Kuratie Lampferding.
An vier Arbeitsplätzen machten sich freiwillige Techniker über die defekten Geräte der Besucher her und unternahmen Reparaturversuche. Meist waren sie erfolgreich und wenn doch nicht, dann erhielten die Kunden die Erkenntnis, dass sich ein Reparaturversuch doch nicht mehr lohnt.

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15.05.2026

Dettendorfer Dorffest zieht viele Besucher an

Pfarrer Basta: "Mit jedem Abschied, beginnt etwas Neues."

Seit vielen Jahren feiern die Dettendorfer ihr Dorffest am Feiertag Christi Himmelfahrt. Heuer fand aber wegen der Witterung der Gottesdienst nicht im Freien in der Dorfmitte statt, sondern in der altehrwürdigen Kirche Sankt Nikolaus.
Viel Weihrauch stieg im vollbesetzten Kirchenschiff auf und Pfarrer Richard Basta brachte den Gläubigen die Botschaft des Festtages, nämlich die Himmelfahrt und Heimkehr Jesu, in seiner Predigt näher: "Mit jedem Abschied beginnt etwas Neues. Jesus sendet seine Jünger aus, um seine Nachfolge anzutreten. `Lebt so, wie ich gelebt habe - seid meine Hände und Füße`." Die Lesungen und die Fürbitten trug Franz Spötzl vor. Der Kirchenchor der Kuratie Lampferding sorgte für die musikalische Gestaltung der Messfeier. Nach dem Wettersegen und dem "Großer Gott wir loben dich", begann die weltliche Feier in den Zelten beim Heilederer-Anwesen. Der Dettendorfer Förderverein brachte hier viele Schmankerl auf den Tisch und sorgte auch nachmittags für eine große Auswahl an Kuchen und Torten. Vorstand Franz Spötzl zog trotz des kühlen Wetters eine sehr positive Bilanz: "Es hat alles gepasst, wir können zufrieden sein. Der Erlös des Dorffestes kommt über den Förderverein dem Dettendorfer Schwimmbad zu Gute," wie Spötzl betonte.

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Pfarrer Richard Basta las das Evangelium und feierte mit viel Weihrauch die Festmesse.
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Die fleißigen Helfer am Grill hatten alle Hände voll zu tun.
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In den beiden beheizten Zelten ließ es sich gut feiern. Mit allerlei Schmankerln und Bier verwöhnten die Dettendorfer ihre Gäste bis zum Abend.


15.05.2026

"Machen wir uns Maria zum Vorbild"

Gedenken bei Maiandacht am "Fliegerkreuz" im Rotter Forst

Den Muttertag nahm heuer Pfarrer Andreas Kolb aus Rott zum Anlass, die alljährliche Maiandacht am Fliegerkreuz ganz im Zeichen der Mutter und somit der Muttergottes zu feiern.
Ungefähr einen Kilometer westlich des Ortes Ranft steht seit 2009 im Rotter Forst ein Gedenkkreuz für den dort 1944 abgestürzten deutschen Kampfpiloten Georg Reppel. Aufgestellt hat es der ehemalige Förster Wolfgang Matschke von Maikowski in seinem letzten Dienstjahr. Gut 40 Gläubige und Interessierte trafen sich jetzt dort, um mit Pfarrer Kolb eine Marien-Maiandacht zu feiern und dabei auch den Opfern des 2. Weltkrieges zu gedenken. Der Geistliche ging in seiner Ansprache auf die Muttergottes und auf das Muttersein ein: "Machen wir uns doch Maria zum Vorbild und machen es wie sie. Nehmen wir uns im Alltag etwas zurück, wissen nicht immer alles besser und lassen auch mal unseren Mitmenschen den Vortritt." Zwischen der Lesung und den Fürbitten sangen die Anwesenden bekannte Marienlieder, wie Maria breit den Mantel aus oder Meerstern ich Dich grüße. Eine Fahnenabordnung des Krieger- und Soldatenvereins Rott am Inn nahm zum Zeichen ihrer Verbundenheit am Fliegerkreuz Aufstellung.
Im Anschluss der Maiandacht erzählte Fortunat Fischbacher in seinem kurzen Vortrag vom Leben des Piloten Feldwebel Georg Reppel. Er stammte aus Bad Berleburg bei Siegen und wurde am 19. Juli 1944 von Holzkirchen aus in einen aussichtslosen Luftkampf gegen die übermächtigen Amerikaner geschickt, von dem er nicht mehr zurück kam. Fischbacher gab bekannt, dass ein Heft mit seinen Aufzeichnungen zu diesem Luftkampf im Zweiten Weltkrieg am Fliegerkreuz in einem Kästchen aufbewahrt wird und dass es auch in der Rotter Bibliothek ausgeliehen werden kann. Bei Kaffee und Kuchen saßen dann noch einige Teilnehmer der Andacht zusammen und es wurden noch viele Erinnerungen der Älteren ausgetauscht.

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Der ehemalige Förster Wolfgang Matschke (links) und Pfarrer Andreas Kolb (rechts) beteten bei der Maiandacht mit den zahlreichen Gläubigen für Frieden in der Welt.
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Fortunat Fischbacher erklärte vor dem Fliegerkreuz im Rotter Forst den meist älteren Anwesenden anhand von Fotos die Geschichte von Feldwebel Georg Reppel.


Termine, Gottesdienstordnung und Veranstaltungen


Aktuelle Termine:



Gottesdienstordnung:

Auf der Homepage des Pfarrverbandes können die Gottesdienst-Zeiten abgerufen werden (ext.):

Regelmäßige öffentliche Veranstaltungen:

- im Januar / Februar:
   Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr im Feuerwehrhaus
   Seniorennachmittag der Kuratie im Feuerwehrhaus
   Jagdversammlung der Jagdgenossenschaft im Feuerwehrhaus
- im März / April:
   Waldbegehung der Jagdgenossenschaft
- in der Fastenzeit:
   Fastensuppenessen der Kuratie im Feuerwehrhaus
   Steckerlfisch zum Obhoin des Renovierungsvereines am Feuerwehrhaus am Karfreitag
- im April:
   Bittgang der Kuratie nach Tuntenhausen
   Erstkommunionfeier der Kuratie in der Pfarrkirche
   Mitgliederversammlung des Renovierungsvereines im Feuerwehrhaus
- im Mai / Juni:
   Fronleichnamsprozession der Kuratie in Lampferding
   Flurumgang der Kuratie in Lampferding
- am ersten August-Sonntag / Montag:
   Stadlfest mit Feldmesse der Freiwilligen Feuerwehr in Schlafthal
- 15. August, Mariä Himmelfahrt:
   Patroziniumsfest in der Kirche und am selben Tag oder am darauf folgenden
   Sonntag Pfarrfest der ganzen Kuratiegemeinde am Feuerwehrhaus
- im Oktober:
   Weinfest des Renovierungsvereines im Feuerwehrhaus
- Ende November am Totensonntag:
   Totengedenken der Freiwilligen Feuerwehr am Kriegerdenkmal auf dem Friedhof
- im Dezember:
   Glühweinverkauf beim Michein des Renovierungsvereines
   Glühweinabend der Freiwilligen Feuerwehr am Feuerwehrhaus

Veranstaltungen oder Ereignisse melden:

Wer Veranstaltungen und Termine oder besondere Ereignisse hier oder auch in der üblichen örtlichen Presse (Mangfall Bote) veröffentlicht haben will, die im Bereich der Kuratie Lampferding stattfinden, schickt bitte eine E-Mail an folgende Adresse: webmaster@lampferding.de.




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