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Kath. Kirche
"Mariä Himmelfahrt"


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Achtung!


Zur geplanten Kirchen-Innenrenovierung werden alte Fotos der Kirche von innen und außen und Niederschriften gesucht, die zur Aufhellung der Lampferdinger Kirchengeschichte beitragen könnten. Das Material kann beim Kirchenpfleger Josef Bichler abgegeben werden. Hier wird es eingescannt oder abfotografiert und kann unversehrt wieder abgeholt werden.
Die Dokumente können auch bei Ihnen zu Hause abfotografiert werden. Bitte wenden Sie sich dann an den Webmaster Thomas Stelzer persönlich oder per E-Mail.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Mithilfe!

Daß eine professionelle Innenrenovierung unserer alten Kirche dringend notwendig ist, zeigt folgende kleine Auswahl der vorhandenen Schäden:

Gewölbe im Oratorium (5kB) Wandbogen (5kB) Stichkappe (7kB)

Wandpfeiler (4kB) Zwickelbild (9kB) Kreuzweg (10kB)

Wand im Chor (26kB) Wand im Schiff (25kB) Holzwurm in Madonna (27kB)

9 x © 


Wie bei den meisten Dörfern ist auch in Lampferding das Wahrzeichen des Ortes die Kirche. In unserem Dorf fällt aber auf, daß die Kirche verhältnismäßig groß erbaut wurde und prächtig ausgestattet ist. Der Grund dafür könnte sein, daß Lampferding in früheren Zeiten ein Wallfahrtsort war. Es waren nicht wenige Gläubige die zum Gnadenbild "Unserer Lieben Frau von Lampferding" gepilgert sind, denn sie haben offensichtlich viel Geld dagelassen, wie man noch heute gut sehen kann.
Aber nicht nur zur Gottesmutter wurde gewallfahrtet, sondern auch zum Hl. Leonhard. Ihm zu Ehren fanden noch vor einigen Jahrzehnten Pferdeumritte und Pferdesegnungen statt.
Die Lampferdinger Kirche leihte aber auch ihr Geld dem Bayerischen Herzog für Kriegszwecke. Am 20. April 1520 gab der Schwabener Landrichter einen Teil der Abzahlung für den Kirchenbau in Lampferding zurück.

Allgemeines

Titel: Sankt Maria
Patrozinium: Mariä Himmelfahrt, 15. August
Bistum: Erzbistum München und Freising  (ext.)
Dekanat: Bad Aibling
Erste Erwähnung: 1315
Erbauungsjahr: heutiger Bau ca. 1520
Baustil: Spätgotik
Ausrichtung: geostet
Außen-Abmessungen:
- Kirchenschiff: L: 27m, B: 10m, H: ca. 13m
- Turm: 6m x 6m, H: ca. 30m
Grundfläche: ca. 330 m²
Glocken: 4
Zufahrt für Rollstuhl: möglich - aber nicht
alleine, da Kiesweg vorhanden
Die Kirche im Dorf (39kB)©

Der Baukörper

Man betritt das Gotteshaus durch das Portal an der Nordseite des Langhauses. Das Langhaus wird aus drei Joche, der etwas eingezogene Chor aus einem Joch und die Apsis aus fünf Achteckseiten gebildet. Die Wände sind durch Pfeiler und spitze Wandbögen gegliedert, wobei an der Vorderseite der Pfeiler Pilaster sitzen die das Gewölbe tragen. Dieses spitzbogige Tonnengewölbe, das früher durch Rippen gegliedert war, wird insgesamt zwölfmal von Stichkappen durchstoßen. Den westlichen Abschluß des Langhauses bilden zwei Emporen. Auf der obersten befindet sich die Orgel.

   ©     Bild zum Vergrößern anklicken!Kirche von Süden mit Leichenhaus (11kB/43kB)

Im Erdgeschoß des wuchtigen Sattelturmes an der Nordseite des Chores ist ein Sterngewölbe vorhanden. Der Raum wurde früher als Sakristei genutzt. Darüber befindet sich ein weiterer gewölbter Raum, ein sog. Oratorium, von dem aus man den Gottesdienst verfolgen kann. Im Glockenstuhl hängen vier Bronzeglocken und darüber ist das Uhrwerk mit seinen zwei Zifferblättern angebracht.
Die heutige Sakristei wurde 1949 gegenüber des Turmes auf der Südseite der Kirche neu angebaut.


Bild zum Vergrößern anklicken! Farbfoto!     ©   Innenansicht der Kirche (16kB/81kB farbig)

Die Ausstattung

Hochaltar

Der Frühbarocke Hochaltar ist der Muttergottes geweiht. Über dem großen vergoldeten Drehtabernakel, zwischen zwei wuchtigen Säulenpaaren steht auf einer Mondsichel die von Engeln umgebene gekrönte Maria im Strahlenkranz. In der Rechten das Christuskind und in der Linken das Szepter. Die vermutlich gotische Holzplastik wurde im 19. Jahrhundert umgestaltet. Der Überlieferung nach soll diese Muttergottes vom selben Bildhauer stammen wie das erste alte Gnadenbild von Tuntenhausen, nämlich von Meister Kunz aus Rosenheim (1335). Darüber schwebt der Hl. Geist in Form einer silbernen bekrönten Taube. Im Auszug sitzt Gottvater mit der Weltkugel von kleinen und großen Engeln umgeben.
An den Wandpfeilern links und rechts vom Hochaltar befinden sich noch zwei große Holzfiguren aus dem Beginn des 16. Jahrhunderts. Sie sind für die Kirche von herausragender Bedeutung: An der Nordwand steht auf einem Sockel Annaselbdritt, in der Linken Maria als Kind, die ein Buch hält, in der Rechten das kleine Christuskind. Gegenüber an der Südwand steht die Hl. Katharina mit einem Schwert in der Linken und mit dem zerbrochenen Rad zu ihren Füßen.

Seitenaltäre und Kanzel

Alle Altäre in unserer Kirche stammen aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts und wurden 1803 samt der Kanzel in Weiß-Gold umgestaltet. 1938/39 wurden dann die Altäre und die Kanzel farbig gefaßt. Der linke Seitenaltar ist der Hl. Ursula geweiht. Ihr zur Seite stehen links die Hl. Barbara und rechts die Hl. Apollonia. Dem Hl. Sebastian ist der rechte Seitenaltar geweiht. Er wird links begleitet vom Hl. Leonhard und rechts vom Hl. Rochus.
Das einzige Stilelement aus der Zeit des Rokoko (18. Jahrhundert) in der Lampferdinger Kirche stellt die Kanzel dar. Sie fügt sich hervorragend in die Ausstattung ein. Gegenüber der Kanzel hängt ein großes Wandkreuz mit der schmerzhaften Muttergottes im Strahlenkranz unter dem Gekreuzigten. Ihr Herz wird von einem Schwert durchbohrt.
Rechts neben dem Kreuz steht ein Beichtstuhl, der im Stil der Altäre gehalten ist.

Taufbecken

Gegenüber dem Beichtstuhl, vor dem Kanzel-Aufgang, steht das neue Taufbecken, das von einem marmorierter Abdeckung mit einem Kreuz bekrönt wird. Ein gotischer, achtseitiger Taufstein aus Marmor bildet eine weitere Kostbarkeit in der Lampferdinger Kirche. Dieses alte Taufbecken befindet sich neben dem Portal und dient heute als Weihwasser Reservoir.

20. Jahrhundert

Die moderne Zeit brachte für unsere Kirche nicht nur den elektrischen Betrieb der Beleuchtung, der Orgel und des Läutwerkes, sondern auch mehr Komfort für den Kirchenbesucher. So wurde schon vor vielen Jahren das gesamte Gestühl gepolstert und mit einer elektrischen Heizung ausgestattet.
Entfernt wurde leider die Kommunionbank, die den Chorraum vom Langhaus trennte und auf dem oberen Foto noch zu sehen ist.
Aus Sicherheitsgründen wurde es leider auch notwendig, die gesamte Ausstattung mit einer Alarmanlage vor Diebstahl zu sichern.
Unverzichtbar ist aber auch ein Leichenhaus. Es wurde Anfang der 60er Jahre im Süd-Ost-Eck des Friedhofes errichtet.

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   ©Deckenbild im Chor (18kB)

Gemälde

Um das Jahr 1803 wurde die Lampferdinger Kirche vom Tiroler Meister Karl Selb mit großen Deckengemälden im Klassizistischen Stil ausgestattet. Karl Selb (1760-1819) war ein Schüler des bekannten Malers Franz Anton Zeiller, der u.a. 1783 die Pfarrkirche von Matrei in Osttirol freskierte.
Das Gemälde im Chor stellt die Muttergottes als Beschützerin der Bedrängten dar (siehe Bild links). Es wird von zwei sog. Zwickelbildern flankiert, die Mariä Verkündigung und Mariä Heimsuchung darstellen.

Bild zum Vergrößern anklicken!   ©Hauptdeckenfresko in unserer Kirche (8kB/61kB)


Im Langhaus, etwa acht Meter über dem Kirchenboden, ist das größte Deckengemälde angebracht. Es zeigt in beeindruckender Weise das Kirchen-Patrozinium Mariä Himmelfahrt (siehe Bildausschnitt rechts).


In den Jahren 1938/39 verschwanden bei einer Renovierung leider die schönen Empiremalereien an den Wänden. Auf alten Postkarten sind sie noch zu sehen.

   ©große Votivtafel (11kB)

Von den vielen Votivbildern die noch Mitte des 20.Jahrhunderts im hinteren Teil der Kirche gehangen haben, sind leider nur noch einige, dieser recht interessanten Zeugnisse von den Erhörungen der Gottesmutter, übrig geblieben. Eine große Votivtafel, die neben der Kanzel an der Wand hängt, zeigt die Muttergottes und die Heiligen Drei Könige mit folgendem Text:

"Gott der Heiligen Dreyfaltigkheit und Himelkönigin Maria zu sondenbarem Lob und Ehr dan seiner Seel und ganzen Freindtschafft zu Trost hat dises EPITAFIUMB alsie hergehn unser Lieben Frauen zu Lämpferting machen lassen der Ehrngeacht Kaspar Mareiß, gewestner wierth zu Halfing mit dar zue gestiften ewigen Jahrtag deme Gott gnedig sein wolle. Amen 1667"


Bild zum Vergrößern anklicken!     ©   Sonnenuhr (16kB/42kB)

Ein interessantes Detail der Lampferdinger Kirche wird leider oft übergangen: die Sonnenuhr.
Sie ist auf der südlichen Außenwand aufgemalt und durch ihre etwas versteckte Lage leicht zu übersehen. Seit der letzten Außenrenovierung 2004 ist auch wieder ein Schattenstab vorhanden, so daß man die Uhrzeit, die von 6 Uhr morgens (links) bis 6 Uhr abends (rechts) angegeben ist, ablesen kann.



Das Geläut

 Sie haben hier die Möglichkeit, die vier Glocken der Lampferdinger Kirche zu hören 
(15 Sekunden - *.wav-Audiodatei 162 kB) (int.):


  Glocken anhören Hinweis


Der Friedhof

   ©     Bild zum Vergrößern anklicken!Friedhof (17kB/85kB)

Rund um die Kirche ist der Friedhof angelegt, der wiederum von einer Friedhofsmauer umgeben ist. Auf dem Bild links ist der westliche neue Teil der Umfassung zu sehen.
Der Lampferdinger Friedhof ist ein kirchlicher Friedhof und wird daher von der örtlichen Kirchenverwaltung betreut. In ihm werden die Verstorbenen der Orte Lampferding, Angelsbruck, Karlsried, Knogl, Schlafthal und Schweizerberg bestattet.
Erstmals wird der Lampferdinger Gottesacker mit der Kirche im Jahre 1315 schriftlich erwähnt.


 Lesen Sie hier die Friedhofsordnung 
(*.html-Dokument 1,9 MB) (int.):


Aushang lesen


©   Pfarrhaus (11kB)

Das Pfarrhaus

Das ehem. Expositurhaus und heutige Pfarrhaus von Lampferding ist rechts abgebildet. Es steht am Fuße des sog. Aschbachberges am Ortsausgang an der Straße nach Kronau.
Hier ein Bericht aus dem alten Gemeindebuch:

"Am 24. Okt. 1926 wurde feierlich der Einzug des 1. Hrn. Expositus Stefan Wachinger von Emmering ins neu erbaute Pfarrhaus in Lampferding begangen. Am Nachmittag war Kichenzug, hernach Übergabe des Hauses u. nachmittags eine schöne weltliche Feier im Huberschen Gasthause, wobei der Sängerchor Lampferding unter Leitung des Hrn. Hptl. Egenberger einige Lieder vortrug u. wobei der Letztgenannte auch nachher die Festrede hielt. Auch Hr. Pfarrer Braunmüller von Emmering war dabei anwesend. Das Haus wurde um Josefi 1926 zu bauen begonnen."

 Lesen Sie hierzu auch den Bericht der Kirchenzeitung von 1927 
(*.html-Dokument 107 kB) (int.):


Bericht lesen


Organisationen

- Das Pfarramt
   Das Pfarramt wird von Marille Huber geführt:
   Ort: Lampferding 12a
   Lage im Ort: Nr.12a (int.)
   Telefon: 08067 / 1082
   Fax: 08067 / 909 9795
   Sprechzeiten: Dienstags 8.00 - 9.00 Uhr und Donnerstags 17.45 - 18.45 Uhr.
- Kirchenverwaltung, Kirchenpfleger
   Für sechs Jahre wurden die drei Kirchenverwaltungen in der Kuratie Lampferding neu bestimmt.
   Sie setzen sich ab 01. Januar 2007 wie folgt zusammen:
   Lampferding: Josef Bichler, Johann Prinz, Katharina Filipitsch, Simon Huber
   Dettendorf: Franz Spötzl, Johann Bichler, Marianne Ettenhuber, Stefan Spiegel
   Kronau: Alois Niedermaier, Johann Ametsbichler, Johannes Ametsbichler, Quirin Zehetmaier
- Pfarrgemeinderat
   Die Kuratie Lampferding hat nach vier Jahren am 07. März 2010 einen neuen Pfarrgemeinderat gewählt:
   Georg Gartner (Vorsitzender), Martina Englhart (Stellvertr. Vorsitzende), Sabine Ametsbichler,
   Klaus Ametsbichler, Harald Filipitsch, Irmgard Spiegel, Andreas Krichbaumer, Carolina Huber,
   Michael Niedermaier, Johann Prinz und Maria Spötzl.
- Mesnerdienst
   Klaus und Martina Ametsbichler
- Kirchenchor
   Den Kirchenchor der Kuratie Lampferding leitet seit Ostern 2009 Katharina Filipitsch.
- Wortgottesdienstleiter
- Lektorendienst
- Ministrantendienst

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Orgelspiel

   ©     Bild zum Vergrößern anklicken!Blick zur Orgelempore (12kB/51kB)

Lange Jahre war es nicht nur in Lampferding üblich, daß der hiesige Lehrer die Kirchenorgel spielt. Bis vor einigen Jahren orgelte eben auch der ehemalige Lampferdinger Lehrer und spätere "Leiter der Abteilung für Schul- und Bildungswesen der Regierung von Oberbayern" Franz Josef Gaßner.

Sein Nachfolger wurde der talentierte Landwirt Andreas Krichbaumer jun. aus Schweizerberg.



Seelsorge

Seelsorgestelle

1315
Erstmals wird die Lampferdinger Kirche mit Friedhof in den Besitzverzeichnissen des Freisinger Bischofes Konrad (Conradinischen Matrikel) als Filiale der Pfarrei Emmering erwähnt.
1491
In diesem Jahr ist des erste Mal von der Lampferdinger Liebfrauenkirche in einer Kaufurkunde die Rede.
1837
Aus einem Brief von 1837 an den damaligen Erzbischof gehen erste Bestrebungen auf eine Selbständigkeit hervor. Darin heißt es, daß in früheren Zeiten der Kooperator ohnehin seinen Sitz schon in Lampferding hatte (Kirchenpröpste). Einen weiteren Hinweis darauf gibt uns der heute noch bestehende Hofname Wimmer. Er kommt von "Widum" = Ausstattungsgut einer Kirche zur Versorgung des örtlichen Geistlichen.
Der Brief zählt alle Nachteile auf, die der Wohnsitz des Kooperators in Emmering mit sich bringt: der weite Weg, Abnutzung der Kleider, oftmaliges Ausfallen des Gottesdienstes durch Hochwasser der Attel, baufällige Wohnung im Emmeringer Pfarrhof usw. Später wurde dann Geld für ein Expositurhaus gesammelt, das aber wieder, wegen der unterbliebenen Baugenehmigung, zurückgenommen wurde.
1926
Im Jahr 1926 wurde nach langen Verhandlungen im zweiten Anlauf Lampferding mit Dettendorf von ihrer Jahrhunderte alten Mutterpfarrei Emmering abgetrennt und zur exponierten Kooperatur ernannt. Die Lampferdinger und Dettendorfer schufen, unter großen Anstrengungen und in wirtschaftlich sehr schlechten Zeiten, die Voraussetzung für ihre Eigenständigkeit: ein eigenes Haus für einen eigenen Kooperator (Hilfspriester) (s.o.).
1947
Lampferding wurde dann im Jahre 1947 zur Expositur erhoben und Kronau von Ostermünchen weg nach hierher umgepfarrt.
1966
In diesem Jahr wurde die bestehende Expositur in Kuratie (Info) umbenannt.
2006
Am 01. September 2006 erfolgte die Eingliederung der Kuratie Lampferding in den bestehenden Pfarrverband Tuntenhausen-Schönau.

Priester in Lampferding

1926 - 1928 Stefan Wachinger
1929 - 1931 Anton Pollwein
1931 - 1936 Franz Xaver Zehetmaier
1936 - 1938 Johann Brandmayer
1938 - 1950 Georg Englbrecht
1950 - 1958 Richard Sturm
1958 - 1972 Martin Kellerer
1972 - 2007 Manfred Schmidt, Geistl. Rat, starb am 04. Juli 2007

 Lesen Sie hier den Bericht über das Requiem und die Beerdigung von Pfarrer Schmidt 
(*.html-Dokument 466 kB) (int.):


Bericht ansehen

seit 2006
Für die örtliche Seelsorge sind die eingeteilten Priester des Verbandes zuständig. Pfarrer Amit Sinha Roy ist der Leiter des Pfarrverbands der über 5400 Katholiken zählt und seinen Sitz in Tuntenhausen hat.

Priester aus Lampferding

Der Lampferdinger Landwirtssohn Johann Englhauser feierte am 15. Juli 1933 seine Primiz. Anläßlich dieses großen Festes und zu Ehren des jungen Priesters aus unserem Dorf, errichtete man einen Primizstadel mit Altar und überall im Ort Primizbögen über die Straßen. Englhauser wurde dann Pater bei den "Missionaren von der Heiligen Familie" und war jahrelang in Bremen eingesetzt.



Die Filialkirchen

 
- Kirche Hl. Nikolaus
   in Dettendorf
,

   mit Friedhof

   Gem. Tuntenhausen,
   Lkr. Rosenheim

   erste Erwähnung 981-994
Kirche in Dettendorf (29kB)©
Kirche in Kronau (13kB)© - Kirche Hll. Peter und Paul
   in Kronau
,

   mit Friedhof

   Gem. Emmering,
   Lkr. Ebersberg

   erste Erwähnung 1163

 


Allgemeine Gottesdienstordnung

Seit der Eingliederung der Kuratie Lampferding in den Pfarrverband Tuntenhausen-Schönau, haben sich die Gottesdienstzeiten erheblich geändert. Ein fester Plan kann derzeit nicht angegeben werden.

 Auf der Homepage des Erzbistums kann die aktuelle Gottesdienstordnung abgerufen werden 
(*.pdf-Dokument) (ext.):


Gottesdienstordnung ansehen


Die Lampferdinger

Die Lampferdinger sind fleißige Kirchgänger und großzügige Spender. So zählte man z.B. im Kirchenjahr 1991/92 die meisten Kirchenbesuche der Gemeinde Tuntenhausen in Lampferding: 48,5%. Auch die Spendenfreudigkeit der Einheimischen bei den regelmäßigen Sammlungen ist bemerkenswert und wurde vom Ordinariat vor einigen Jahren durch eine schöne Prämie belohnt.


Wallfahrten

   ©

Die sog. "Knedlfresser" (24kB)Nicht nur daß die eigene Kuratiegemeinde jedes Jahr nach Tuntenhausen wallfahrtet (früher nach Feldkirchen bei Rott a. Inn), nein auch nach Lampferding kommen immer noch regelmäßig Pilger. Auf ihrem Weg nach Tuntenhausen macht die Pfarrei Moosen an der Vils (Foto) jedes Frühjahr Station in Lampferding, um Mittagspause zu machen und "Unsere Liebe Frau" in der Kirche zu besuchen. Außerdem kommt auch noch die Nachbarpfarrei Ostermünchen jedes Jahr nach Lampferding.



©   Schild für den Jakobsweg in Lampferding (25kB)

Der Jakobsweg

Seit 2005 führt der sog. "Südostbayerische Jakobsweg" (ext.) auch durch Lampferding. Im böhmischen Krumau beginnend zieht er sich über Passau, Altötting und Wasserburg auch in unsere Gegend. Weiter geht dieser markierte Fußwanderweg, oder auch Fernradwanderweg über Bad Aibling und Kufstein nach Breitenbach in Tirol.
Ein "Jakobsweg" ist ein Weg, auf dem anhand von Kirchen-Patrozinien, Wallfahrtskirchen und verschiedenen Aufzeichnungen, ein reger Pilgerstrom im Laufe der Jahrhunderte nachgewiesen werden kann. Die ersten deutschen Jakobspilger begannen etwa ab 1200 nach Santiago die Compostela zu ziehen.


Der Heiligenkalender

 Unter folgendem ext. Link finden Sie: 

Die Heiligen für heute, .

Hier könnten Sie die Heiligen für heute aufrufen,
wenn Sie in Ihrem Browser Java-Script aktiviert hätten.



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